Mein Lebenslauf

Geboren 1993 in Heidelberg. Aufgewachsen in Leusel bei Alsfeld im Vogelsbergkreis in Hessen. Abitur in Alsfeld, anschließend Studium der Staatswissenschaften in Passau in Bayern und Masterstudium Politikwissenschaften in Greifswald. Arbeit für Christian Pegel und Leiterin des Familienservice der Uni Greifswald.

Foto: Laura Promehl
Foto: Laura Promehl

Mit 13 politisch aktiv geworden – seit damals Mitglied der Antifaschistischen Bildungsinitiative e.V. (mit Bildung und ohne Gewalt gegen Nazis). Damals gab es sehr starke rechte Strukturen bei uns auf dem Land, die ich nicht unwidersprochen gewähren lassen wollte. 2010 – 2012 Vorsitzende des Kreisjugendparlaments des Vogelsbergkreises: Politische Mitsprache und der Einsatz für Menschen auf dem Land waren mir damals schon wichtig. Mit 19 Jahren in die SPD eingetreten. Probleme lösen wir nicht mit Druck – das habe ich schon früh gelernt – sondern mit Dialog, Austausch und gemeinsamer und transparenter Arbeit an Lösungen. Das gilt für Kommunalpolitik genauso wie für Arbeit in internationalen Kontexten.

Lebensweg

Mich und meine Familie gäbe es ohne den Zweiten Weltkrieg nicht. Meine eine Großmutter wurde aus dem Memelland vertrieben, meine andere aus Oberschlesien. Der andere Teil meiner Familie kommt aus dem Elsaß und (nach Angaben meiner Urgroßmutter) aus der Schweiz. Meine Eltern haben sich in Heidelberg bei der Arbeit kennengelernt. Dort wurde ich geboren, wir sind aber aus beruflichen Gründen nach Hessen gezogen, als ich drei Jahre alt war. Ich bin dort gemeinsam mit meinen zwei Schwestern in einem Dorf mit etwa 700 Einwohner*innen aufgewachsen. Die Themen ländlicher Raum und öffentliche Daseinsvorsorge haben mich deswegen schon früh begleitet. Mein Zuhause habe ich schließlich hier in Vorpommern an der Ostsee gefunden. Hier hatte ich das erste Mal das Gefühl tatsächlich angekommen und zuhause zu sein.

Ausbildung und Beruf

Mein Abitur habe ich an der Albert-Schweitzer-Schule in Alsfeld gemacht. Danach folgte ein Bachelorstudium der Staatswissenschaften in Passau und ein begonnenes Masterstudium der Politikwissenschaften in Greifswald. Mein Studium habe ich mir als Servicekraft in der Gastronomie finanziert. Zuletzt habe ich für den Landtagsabgeordneten Christian Pegel gearbeitet und bin nun Leiterin des Familienservice der Universität Greifswald.

Hobby

Während meiner Kindheit war ich immer in Sportvereinen aktiv: Leichtathletik, Schwimm- und Kampfsportverein. Während des Studiums ist Sport dann etwas hinten runtergefallen. Mittlerweile gehe ich regelmäßig laufen und fahre sehr gerne mit dem Rennrad. In meiner Freizeit fotografiere ich gerne, am liebsten die Natur, Tiere und die Ostsee.  Auch Computerspiele sind mir nicht fremd und ich habe eine aktive Pen and Paper-Gruppe. Über die Pandemie habe ich versucht, meine handwerklichen Fähigkeiten zu verbessern und bin Mitglied im MakerSpace Greifswald e.V. geworden. Ich koche und reise gerne, am schönsten sind für mich aber Sonntagnachmittage mit dem Freundeskreis im Kleingarten, während man gemütlich Doppelkopf spielt.

Politik

„Auch das Private ist politisch“ habe ich von klein auf gelebt. Wenn ich Dinge als ungerecht empfand, habe ich sie angesprochen. Auch deswegen bin ich mit 13 Jahren aktiv geworden und habe mich rechten Strukturen in den Weg gestellt. Unsere Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, wir müssen sie Tag für Tag verteidigen.

In die SPD bin ich 2014 eingetreten und habe mich von Anfang an auf verschiedenen Ebenen der Partei und der Jusos, der Parteijugend der SPD, aktiv eingebracht und lokale Gruppen mit aufgebaut. Aktuell bin ich Juso-Kreisvorsitzende in Vorpommern-Greifswald, beratendes Mitglied im SPD-Ortsverein Greifswald und SPD-Kreisvorstand. Außerdem sitze ich für die SPD-Fraktion als sachkundige Einwohnerin im Bauausschuss der Universitäts- und Hansestadt.

Vollkommen klar war und ist mir bei der politischen Arbeit, dass man sie nicht alleine machen kann. Politik funktioniert nur in Zusammenarbeit mit Vereinen, Bündnissen und der Zivilgesellschaft. Durch meine bisherige Arbeit konnte ich hierbei viel lernen und weiß, wie Bündnisarbeit funktioniert – und was man noch verbessern kann.